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Waffen & Rüstzeug : Sax
Geschrieben von Thorvald am 26.11.2008 08:59 (13 x gelesen)

Das Sax (der Sax, Pl.: Saxe), auch Sachs oder Skramasax (althochdeutsch sahs für Messer), bezeichnet eine Gruppe von einschneidigen Hiebschwertern, die in Mitteleuropa von der vorrömischen Eisenzeit bis in das Hochmittelalter verbreitet waren.





























Die erste Verbreitung finden Saxe in Skandinavien seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. Kontinental verbreiten sich Saxe seit der frühen Römischen Kaiserzeit vom Baltikum und der Unterelbe ausgehend. Im 9. Jahrhundert, mit Aufgabe der Beigabensitte kommt der Sax im kontinentalen Raum allmählich aus der Mode und wird durch andere Waffen abgelöst. Im Gegensatz dazu erfreuen sich Saxe auf den britischen Inseln und in Skandinavien weiterhin großer Beliebtheit.



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M : Melisse (melissa officinalis)
Geschrieben von Svartalf am 22.11.2008 19:30 (16 x gelesen)

Melisse:


(Melissa officinalis)





Die Melisse ist eigentlich eine südeuropäische Pflanze. Da sie aber so vielfältige
Heilwirkungen hat, wird sie schon lange in mitteleuropäischen Gärten angebaut.
Im Mittelalter musste sie sogar per Verordnung in jedem Klostergarten angebaut werden,
weil sie schon damals für sehr wertvoll und unentbehrlich gehalten wurde.

Sie riecht beim Zerreiben leicht zitronenartig, daher wird sie auch oft Zitronenmelisse
genannt.

Wenn sie einmal in einem Garten heimisch geworden ist, wuchert sie Jahr für Jahr vor
sich hin und bietet sich als Haustee und vielfältige Medizin an.

Das Haupteinsatzgebiet der Melisse ist die Beruhigung des Nervensystems, womit sie
gegen nervöse Herzbeschwerden, Schlafstörungen, Unruhe, Reizbarkeit und viele andere
nervlich bedingte Beschwerden helfen kann.

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B : Beifuss (Artemisia Vulgaris)
Geschrieben von Svartalf am 21.11.2008 17:00 (13 x gelesen)

Beifuss:

(Artemisia vulgaris)





Der Beifuß wächst an vielen Wegrändern und Geröllplätzen und wird meistens
gar nicht als wertvolle Heilpflanze wahrgenommen, obwohl er sich bis zu 2 m emporreckt.
Seine dunkle Blattfarbe und unauffälligen Blüten führen zu dieser allgmeinen Ignoranz.
Wenn man diese wärmeverbreitende Heilpflanze jedoch erstmal kennengelernt hat,
möchte man sie nicht mehr missen.

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A : Alaune (Mandragora officinalis)
Geschrieben von Svartalf am 21.11.2008 16:40 (15 x gelesen)

Alraune:

(Mandragora officinalis)






Die Alraune ist die klassische Zauberpflanze des Altertums und des Mittelalters.

Ihre Wurzel war heissbegehrt und galt als zauberkräftig, weil ihre Form der Gestalt von Menschen ähnelt.

Die Alraune ist stark giftig und führt zu gefährlichen Rauschzuständen, die potentiell tödlich sind.

Medizinisch wird sie heutzutage nur noch in homöopathischer Dosis angewendet.

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Rezepte : Huflattichhonig:
 Geschrieben von Svartalf am 20.11.2008 21:10 (19 x gelesen)
Rezepte

Huflattichhonig:



Zutaten:

Huflattichblüten,
Honig (keinen Kunsthonig)

1 Schraubglas voll mit Huflattichblüten füllen, gut mit Honig bedecken, Glas verschliessen
und ca. 4 Wochen ziehen lassen, abseihen -> der Honig wird durch die übergegangenen Inhaltsstoffe
ganz dünnflüssig
hervorragend als Süssungsmittel in Hustentees, unterstützt dessen Wirkung , für Kinder gut geeignet

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Rezepte : Johanniskrautöl:
 Geschrieben von Svartalf am 20.11.2008 21:10 (23 x gelesen)
Rezepte

Johanniskrautöl:



Zutaten:

Johanniskrautblüten,
Pflanzenöl(möglichst hochwertiges Öl, z.B. Olivenöl, kalt gepresst)

1 Schraubglas voll mit Johanniskrautblüten füllen, gut mit Öl bedecken, Glas verschliessen
und ca. 4 Wochen in der Sonne ziehen lassen, abseihen, öfter schütteln.

hervorragend bei Brandwunden, Sonnenbrand, Blutergüssen, Quetschungen....
auch gut als Basismittel für Kosmetik (Creme) bei trockener Haut

Sonstiges:

kann bei empfindlichen Menschen bei häufiger Anwendung die Haut lichtempfindlich machen!

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Rezepte : Spitzwegerichsirup:
 Geschrieben von Svartalf am 20.11.2008 21:10 (22 x gelesen)
Rezepte

Spitzwegerichsirup:



Zutaten:

frische Spitzwegerichblätter,
Honig oder Zucker nach Geschmack

1 grosses Glas lagenweise mit Spitzwegerichblättern und Zucker/Honig füllen, jede Lage Blätter muss gut bedeckt sein,
die Blätter gut aufeinanderpressen (ca. 2cm Blätter und 1cm Zucker/Honig), einige Stunden stehen lassen, nochmals nachfüllen,
bis nichts mehr ins Glas geht, mit Pergamentpapier gut abdecken, Papier mit Faden festbinden,
Glas in ein ca. 50cm tiefes Erdloch senken, muss Erdkontakt haben, Pergamentpapier mit Brett abdecken und Erde darauf,
Stelle markieren!, 3 Monate ungestört in der Erdwärme gären lassen, danach Inhalt mit Fruchtpresse auspressen,
Sirup einmal aufkochen und auf Flaschen ziehen, Kinder mehrmals täglich teelöffelweise,
Erwachsene esslöffelweise bei Husten

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Rezepte : Angelikalikör:
 Geschrieben von Svartalf am 20.11.2008 21:10 (13 x gelesen)
Rezepte

Angelikalikör:



Zutaten:

ca. 2 Handvoll Angelikawurzel (Angelika litoralis),
1l Schnaps,
1 Pfund Honig

Wurzel ca. 1 Woche im Alkohol ansetzten, abfiltrieren und den Honig darin auflösen

Sonstiges:

1 Likörglas mittags und abends vor den Mahlzeiten einnehmen, wirkt appetitfördernd und beruhigend bei nervösem Magen

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Rezepte : Quittenschleim:
 Geschrieben von Svartalf am 20.11.2008 21:10 (26 x gelesen)
Rezepte

Quittenschleim:



Zutaten:

1 Tl Quittenkerne,
1 Tasse Wasser

Kerne einige Zeit im Wasser stehen lassen, bis sich genügend Schleim gebildet hat, abseihen

Sonstiges:

wirkt kühlend und entzündungswidrig

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Rezepte : Hustentinktur:
Geschrieben von Svartalf am 20.11.2008 21:05 (17 x gelesen)


Hustentinktur:


Zutaten:

Königskerzenblüten,
Schlüsselblumenblüten,
Spitzwegerichblätter,
Gänseblümchenkrautu.-blüten,
Thymian
Anissamen,
Ysop,
Gundermann,
, Malve,
Alkohol ca. 38 -40 Vol.prozent (z.B. Wodka)

1 Schraubglas voll mit verschiedenen Kräutern füllen, gut mitAlkohol bedecken, Glas verschliessen
und mind. 4 Wochen an einem dunklen Ort ziehen lassen, abseihen in Lichtschutzfläschchen
gut bei leichten Erkältungskrankheiten oder begleitend bei grippalen Infekten

Sonstiges:

Einnahme 10-20 Tropfen 3-5x/Tag für Erwachsene
es ist durchaus möglich, über den Sommer hinweg immer wieder neue Kräuter zum Tinkturansatz hinzuzu-
geben, jedoch ist darauf zu achten, das die Kräuter immer genug mit Alkohol bedeckt sind
wenn keine frischen Kräuter zur Verfügung stehen, können auch auf getrocknete Pflanzen verwendet werden

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